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Package on Package (PoP)
Package-on-Package-sind elektronische Schaltungen bestehend aus aufeinander aufgesetzten, elektrisch miteinander kontaktierten Baugruppen, so genannten Packages. Die untere Baugruppe, das Logikbauteil, wird landläufig Bottom-Package genannt, auf ihr sitzt die aufkontaktierte Top Package Baugruppe, in der Regel der Speicherbaustein. Es können aber auch mehr als zwei Packages gestapelt bzw. vertikal kombiniert werden.
Aufgrund der zunehmenden Packungsdichte findet man PoP-Lösungen besonders häufig in der Kommunikationstechnik (Handys, andere mobile Endgeräte).
Bei der Reparatur dieser 3D-Packages ist nicht nur die clevere Kombination von Ober- und Unterheizung für ein ausgeklügeltes Wärmemanagement, sondern vor allem auch ein spezielles Lötkopfdesign notwendig, um die einzelnen Packages sicher abheben zu können.
Was sind die Herausforderungen?
Der PoP Reparaturprozess entspricht im Wesentlichen dem eines BGA, aufgrund der vertikalen Montage ist jedoch eine spezielle Klemmlösung nötig. Die besondere Packaging-Technologie birgt folgende Herausforderungen:
- High-count fine ball pitch (<0,65 mm)
- Simultaner Reflowprozess auf dem Board
- Geeignetes Klemmwerkzeug nutzen, um das Package ohne Lateralbewegung aus dem aufgeschmolzenen Lot zu heben
- Bauteilhöhen können stark variieren
- Benachbarte Bauteile auf dichtbestückten Boards dürfen nicht gefährdet werden
- Warpage der Packages müssen innerhalb der Toleranzen bleiben
- Präzise Kraftkontrolle während des "Stapelns" nötig, um Verschiebungen bereits platzierter Packages zu verhindern.






























































