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Chip-on-Glass (COG)
Chip-on-Glass (COG) ist eine Flip Chip Technologie für die direkte Montage von Schaltungen auf Glassubstrate mittels Anisotropic Conductive Film (ACF). Der Bump-Pitch (Footprint) des nackten, ungehausten Chips kann je nach Kundenanforderung verringert werden (Kontaktpitch des Glassubstrats).
COG wird vorwiegend für Quelltreiber-Chips in der TFT-Technologie genutzt, also etwa für LCD- und Plasmabildschirme, bei e-ink und OLED Displays oder in 3D-Konzepten, wie sie in erster Linie in Produkten der Unterhaltungselektronik (TV, Notebooks, e-books, Video- und Digitalkameras uvm.) mit Bedarf an kleinen und leichten Komponenten zu finden sind.
Was sind die Herausforderungen?
- Empfindliche, nackte Chips mit langen, dünnen Abmaßen und hoher Packungsdichte
- Besondere Tools, Halterungen und Optikverschiebung für ein großes Spektrum an Chip- und Substratgrößen
- Zunehmende Miniaturisierung des Chip-Fotprints (z.B. Pitch=60 µm (Zeile/Lücke=25/35[µm]) erfordern hohes Maß an Parallelität und Präzision in der Ausrichtung
- ACF verlangt Einsatz von kontrollierten Kräften (z.B. bis zu 300 N/cm² nötig für bestimmte Folien)
- Flexible Lösungen für Chips, Substrate und ACF mit verschiedener Sichtbarkeit (Reflektion, Transparenz)
























































