Chip-on-Glass (COG) ist eine Flip Chip Technologie für die direkte Montage von Schaltungen auf Glassubstrate mittels Anisotropic Conductive Film (ACF). Der Bump-Pitch (Footprint) des nackten, ungehausten Chips kann je nach Kundenanforderung verringert werden (Kontaktpitch des Glassubstrats).
COG wird vorwiegend für Quelltreiber-Chips in der TFT-Technologie genutzt, also etwa für LCD- und Plasmabildschirme, bei e-ink und OLED Displays oder in 3D-Konzepten, wie sie in erster Linie in Produkten der Unterhaltungselektronik (TV, Notebooks, e-books, Video- und Digitalkameras uvm.) mit Bedarf an kleinen und leichten Komponenten zu finden sind.
- Typischerweise eine für kleine Substrate bis 100 mm x 100 mm optimierte Heizplatte
- Auf Anfrage spezieller Tragetisch auch für größere Panels erhältlich
- Ganzflächige oder individuelle Vakuumklemmlösungen für Glassubstrate
- Bedarfsgerecht konstruierte Heizplatten mit Aussparungen für beidseitig bestückte Baugruppen
- Gimbal- oder Nicht-Gimbal-Tool je nach Chipmaßen
- Schneller Toolwechsel, flexible Benutzung für verschiedene Applikationen
- Einsatz von Chipheiz-Tools, wenn Erwärmung des Substrats nicht möglich
- Optik-Verschiebung erlaubt visuelles Ausrichten über die gesamte Chiplänge
Anisotropic Conductive Film
ACF-Modul mit flexiblen Kräften und Zeitparametern erlaubt die Nutzung verschiedener ACF-Materialien
Andere Klebetechnologien möglich (ACP, NCA)
Dispensen von Kleber wird unterstützt
Curing bei geringen Temperaturen
UV Curing
Alternative Prozesstechnologien
Ultraschall und Thermokompression können integriert werden
Das Integrierte Prozessmanagement (IPM) ist das Herzstück eines FINEPLACER® Bondsystems - dort, wo alles ineinandergreift. IPM ist dabei mehr als bloßes Wärmemanagement. Es überwacht und synchronisiert alle Prozessmodule und daran gekoppelte Parameter:
- Gesteuerte und präzise ausbalancierte Interaktion von Ober- und Unter(vor)heizsystemen und Kühlung
- Steuerung von Temperatur, Zeit, Kraft, Leistung, Energie, Fluss
- Kontrollierte Einbindung von Prozessgasen
IPM ist hochkomplex, gleichzeitig ganz einfach zu bedienen. Über die grafische Benutzeroberfläche der Betriebssoftware hat der Anwender die perfekte Kontrolle über alle benötigten Einstellungen. Per Drag 'n Drop können ganz einfach Temperaturrampen gezogen oder Prozessmodule (de-)aktiviert werden. Alle Einstellungen werden im selben Profil hinterlegt, was eine besonders intuitive Arbeit gewährleistet.
Die Betriebssoftware bietet eine mitwachsende Profilbibliothek für jede Art von Prozessen. Darüber hinaus ermöglicht sie umfangreiche Data-Logging-Funktionen zur statistischen Prozesskontrolle.
In Verbindung mit der Fähigkeit zum systemübergreifenden Prozesstransfer ist das Prozessentwicklung, wie sie einfacher nicht sein kann.

FINEPLACER® femto
Automatischer Sub-Micron Die Bonder

FINEPLACER® matrix ma
Halbautomatischer Die Bonder

FINEPLACER® lambda
Flexibler Sub-Micron Die Bonder

FINEPLACER® pico ma
Vielseitiges Die Bonding System

FINEPLACER® pico ama
Automatischer Flip Chip Bonder
FINEPLACER® Bondsysteme unterscheiden sich hauptsächlich in ihrem
- Automatisierungsgrad
- der optische Auflösung und der
- Platziergenauigkeit
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