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Thermokompression
Thermokompressionsbonden ist beim Drahtbonden und Flip-Chip-Bonden einsetzbar. Die Anschlüsse müssen dafür aus duktilem Material bestehen, z.B. Stud Bumps hergestellt aus Golddrähten. Diese werden entweder auf dem Substrat oder dem Bauteil aufgebracht. Gegenüber dienen flache Kontakte, vorzugsweise aus demselben Material, als Verbindungspartner.
Ohne dass das Material der Anschlüsse aufgeschmolzen werden muss, erzeugt ein Thermokompressionsprozess eine stoffschlüssige Verbindung mit ausreichender mechanischer Festigkeit, Stabilität und guter elektrischer Leitfähigkeit. Insbesondere im Zusammenhang mit Flip Chip Bonding verbessert dieser Prozess die RF-Eigenschaften der Verbindung.
Was sind die Herausforderungen?
- Gleichzeitig Kraft und Wärme auf das Bauteil einwirken lassen
- Versteifter Substratheizer, um Bondkräfte ohne Deformation zu absorbieren
- Wärmebedingter Drift der beheizten Fläche über eine große Temperaturspanne verhindern (erfordert intelligente Stützelemente in Verbindung mit wärmeausgleichenden Materialen)
- Thermisch und mechanisch stabile Chipheizung
- Konstante, fein auflösende Steuerung der Bondkraft, um auch sehr dünne und brüchige Materialien sowie große Bauteile mit vielen Bumps bonden zu können
- Parallelität im Mikrometerbereich zwischen Bauteil und Substrat gewährleisten (benötigt angepasstes Tooling bzw. Sensoren und Aktivatoren, um kleinste Abweichungen zu ermitteln und auszugleichen)
























































