Optische Packages
Optische Packages bestehen im Wesentlichen aus optischen (Linsen, Prismen, Blenden, Filtern, etc.) und elektronischen Bauelementen (LD, PD, Verstärker, Steuereinheiten, etc.). Typische Anwendungsbereiche finden sich in der Kommunikationstechnologie, wenn optische Signale in elektrische Signale umgewandelt werden und umgekehrt.
Damit solch ein Package korrekt arbeitet, müssen dessen optische und elektronische Bestandteile mit höchster Präzision zueinander ausgerichtet werden. Die Aufgabe wird dadurch noch komplexer, dass diese Packages in der Regel aktiv über einen thermo-elektrischen Kühlkörper (TEC) temperiert werden, diese also zusätzlich in die Baugruppe zu integrieren sind.
Um eine Vorstellung zu vermitteln, ist nachfolgend eine mehrstufige Applikation beschrieben, bei der eine Linse in ein TOSA integriert wird. Dabei kommen unterschiedliche Bondtechnologien zum Einsatz (Kleben, Löten, Thermokompression). Eine Linse auf einem Silizium-Submount wird in einem definierten Abstand zur Austrittsfacette eines Halbleiterlasers in einer V-Nut platziert. Das Silizium-Submount sitzt auf einem TEC, welches wiederum in das TOSA integriert wird. Zum Abschluss wird ein Flex-Kontakt auf das TOSA-Insert (keramischer Kontaktstreifen) gebondet, um den Stromkreislauf zu umliegenden Einheiten zu schließen.
Was sind die Herausforderungen?
- Mehrstufiger Prozess
- Benötigte Genauigkeit besser als 5 µm
- Anspruchsvolles Tooling
- Verschiedene Beleuchtungs- und Vergrößerungswerte
- Relatives Platzieren
- Verschiedene Schärfeebenen
- Verschiedene Bondtechnologien (Kleben, bleifreies Löten ohne Flussmittel, Thermokompressionsbonden)
- Verschiedene Prozessparameter (Temperaturen, Zeit, Kraft)




















































































